DIE JUNGHUNDEGRUPPE

trenner knochen

Die Junghundegruppe eignet sich für Hunde, die mindestens 16 Wochen alt sind.

Mitzubringen sind eine 1 bis 2 Meter lange Leine, Halsband, Geschirr, Leckerlis und Spielzeug, bei gutem Wetter auch eine Decke.

Zu Beginn des Kurses beschäftigen wir uns zunächst nur mit theoretischen Dingen. Die Teilnehmer sollen sich kennenlernen und einige Fragen werden vorab geklärt: Wie lernt ein Hund? Was ist Konditionierung? Der Unterschied zwischen Grundtraining und Aufbautraining wird erläutert. Die einzelnen Teilnehmer beschreiben, was ihr Hund bereits gelernt hat und wo die größten Probleme liegen. Dabei können bereits einige Fragen besprochen und geklärt werden.

In der zweiten Stunde werden die einzelnen Hunde begutachtet. Wichtig ist dabei zu beurteilen, wie ausgeprägt die Bindung zu ihren Besitzern ist. Das Tabuwort „Nein“ soll spielerisch vermittelt werden. Die Hunde praktizieren Übungen zum Befehl „Sitz!“. Wie am Ende jeder Stunde werden auch jetzt Hausaufgaben erteilt. Die Teilnehmer sollen alle Übungen täglich 5- bis 8-mal mindestens drei Minuten lang praktizieren.

Zu Beginn der nächsten Stunde wird kurz besprochen, wie sich das häusliche Training und das Alltagsverhalten entwickelt haben. Die Übungen zum „Sitz!“ werden durch Distanz und Ablenkung erweitert. Außerdem stehen Übungen zu „Platz!“ auf dem Programm.

Im Mittelpunkt der vierten Stunde steht die Leinenführigkeit. Es wird genau gezeigt, wie die Leine zwischen Alltag und Training umgeswitcht wird. Die ersten Übungen sollen drei Minuten dauern.

Beim nächsten Treffen wird wieder über die Erfahrungen während der Woche gesprochen. „Sitz!“- und „Platz!“- Übungen stehen am Beginn des Trainings. Fortgefahren wird mit der Konditionierung auf Abrufbarkeit, evtl. mit dem Kommando „Zu mir!“. An der Leinenführigkeit wird weitergearbeitet.

In der sechsten Stunde soll wieder die Abrufbarkeit geübt werden. Die Leinenführigkeit wird mit „Sitz!“ und „Platz!“ trainiert, dabei dürfen eingeschobene Spieleinheiten nicht vergessen werden. Die Trainerin/ Der Trainer beobachtet, wie sich die Bindung zwischen Besitzer und Hund gestaltet.

Während der siebten Stunde wird ermittelt, welche Übungen inzwischen mit gutem Ergebnis absolviert werden und welche noch Probleme bereiten.

Nun werden alle Signale mit Ablenkung erteilt.

Den Abschluss des Kurses bildet evtl. ein Stadtgang, bei dem die Leinenführigkeit im Mittelpunkt steht und bei dem alle erlernten Kommandos abgerufen werden.